Finden Sie mehr über Grimme heraus

Erfahrungsbericht Hochschulalltag

Erfahrungsbericht Hochschulalltag

Jens Wieschmann hat 2014 sein duales Studium im Studiengang Maschinenbau – Fachrichtung Konstruktion bei Grimme begonnen

Wie ist der Hochschulalltag strukturiert?
Die PHWT in Diepholz ist eine kleine, private Hochschule ohne große Hörsäle, wie man sie aus den staatlichen Hochschulen und Universitäten kennt. Der Hochschulalltag an der PHWT beinhaltet hauptsächlich Vorlesungen, die in einem Kurs von ca. 10 bis 30 Studierenden von einem Dozenten gehalten werden. Dadurch entstehen eine persönliche Atmosphäre und ein guter Kontakt zwischen den Studierenden und Dozenten. Die Vorlesungen finden meist an 5 Tagen in der Woche statt. Im Anschluss müssen häufig noch Hausarbeiten erledigt werden. Des Weiteren gibt es Praktika, in denen naturwissenschaftliche Versuche durchgeführt und anschießend protokolliert werden.

Welches Studienfach gefällt dir besonders? Warum?
Das Studienfach Technische Mechanik spricht mich besonders an. In diesem Fachbereich werden u.a. Statik, Festigkeitslehre und Dynamik gelehrt. Das Erlernte hat besonderen Bezug zur Praxis und ist daher für mich sehr interessant. Dadurch lassen sich technische Zusammenhänge und Abläufe besser erkennen, verstehen und auch umsetzen.

Welche Besonderheiten gibt es im Vergleich zum Vollzeitstudium?
Das duale Studium bedeutet im Vergleich zum Vollzeitstudium, dass parallel zum Bachelorstudium eine Ausbildung z.B. zum Technischen Produktdesigner (im Studiengang Maschinenbau mit der Fachrichtung Konstruktion) absolviert wird. Dies wird durch einen Wechsel von Theoriephasen an der PHWT in Diepholz und Praxisphasen im Betrieb (z.B. im Unternehmensbereich Technische Entwicklung) ermöglicht. Dadurch erhält man einen engen Bezug zur Praxis, was für mich ein besonderer Anreiz für ein duales Studium war. Die Theoriephasen an der PHWT dauern etwa 12 Wochen und werden mit Klausuren in einzelnen Fachbereichen abgeschlossen. Nach 7 Semestern erhält man dann nach bestandener Bachelorarbeit, wie auch an staatlichen Hochschulen, den Titel als „Bachelor of Enigneering“. Erheblicher Vorteil ist dabei, dass man bereits während des Studiums viel Praxiserfahrung sammeln kann. Semesterferien gibt es nicht, da während dieser Zeit im Betrieb gearbeitet wird. In den Praxisphasen kann jedoch Urlaub genommen werden. Zudem wird während der gesamten Studien- und Ausbildungszeit ein Gehalt vom Unternehmen gezahlt.